März 3, 2017

Projekt

Über uns: „Help us to Help“ ist eine Nichtregierungsorganisation, die von Fabio Ramirez Cortes in Bogotá, Kolumbien gegründet wurde. Ihr zentrales Ziel ist die Unterstützung und Betreuung von alleinerziehenden Müttern und ihren Familien, die aus den smaragdenen Bergbaugemeinden von Coscuez, Quipama und Muzo in Kolumbien kommen.

Die Geschichte: Die Idee des NGO´s begann als Fabio seine Arbeit in einer der internationalen Organisationen in Genf verlor. Er beschloss, sich den Minen Regionen in Kolumbien zuzuwenden um den Menschen zu helfen die sich in einer prekärer Lage als er befinden. Dafür mussten zunächst Mittel und Wege gefunden werden, um die Bergbaugemeinde sinnvoll und effektiv zu betreuen. Das Ergebnis der Phase war die Gründung von Coomultraquipama. Diese Institution wurde mit dem Ziel errichtet die Kleinbergleute und ihr soziales Umfeld zu fördern. In diesen Smaragdregionen sind die Arbeitsbedingungen schlecht und die Arbeitslosigkeit extrem hoch. Darunter müssen vor allem alleinerziehende Mütter und deren Familien leiden. Trotz der schwierigen Umstände und oftmals aussichtslosen Perspektiven versuchen diese als Steinmetzen ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Um diesen Frauen helfen zu können, die Armut zu überwinden und  somit zu deren Selbstentfaltung beizutragen, musste der Absatz der Kooperative gefördert werden. Nur durch die Verbesserung der sozialen und finanziellen Umstände wäre es möglich, die Voraussetzungen für ein würdiges Leben zu schaffen.

Fabio kehrte zurück in die Schweiz um Arbeit zu suchen, und somit wieder in der Lage zu sein diese Phase der Unternehmung zu beginnen. Leider geriet er einerseits aufgrund seines fortgeschrittenen Alters, und anderseits der Finanzkrise, in einem Kreis von unendlicher Jobsuche, beruflichen Wiedereingliederung und Arbeitslosigkeit. Währenddessen hat er andere Leute kennengelernt, die die gleiche Situation erlebten. Er hatte dann die Idee,  arbeitslose Schweizerbürgern aus dem Schmuckbereich und die Kooperative in Kolumbien zusammenzubringen. Sein Leitgedanke war eine teamorientierte Initiative „solidarity jewellery“. Bei dieser stellen erfahrene Fachkräfte aus der Schweiz Schmuck mit den Steinen her, die sie von Coomultraquipama erhalten. Jeder Schritt dieses Produktionsprozesses basiert auf dem Konzept des Gemeinnutzes,  Gewinnverteilung und fairen Handelns. Dieser Aktionsplan zielt darauf ab, dauerhaftere soziale- und umweltpolitische Wirkungen zu erreichen. 

Unseres Projekt : Die Initiative eines Sozialunternehmens

Die Gründung der Schmuckmarke „Émeuraudinne–Bijoux Èthiques“  basiert auf den Grundsätzen der nachhaltigen  Entwicklung und der korporativen sozialen Verantwortung. Der Betrieb wird sich für ein optimales Arbeitsumfeld und fairen Löhne sowohl in Kolumbien, als auch in der Schweiz einsetzen.

Zuerst werden wir uns darauf konzentrieren, die Gewinnung von Schmuckmaterialien in  Kolumbien zu steigern. Danach werden wir eine Werkstatt in der Schweiz einrichten in der die Gestaltung unsere Produkte stattfinden soll.

Die im Fachwerk verwendeten Halbedelsteine werden direkt von den Bergarbeitern in Boyacá herausgezogen, geschnitten  und ausgeführt. Während des gesamten Produktionsprozesses erhalten sie einen kompletten Zugang zu Rohstoffen und Arbeitswerkzeugen. Ohne Vermittler jeglicher Art hoffen wir darauf, größere Gewinne für alle Beteiligten zu erzielen. Um die Qualität der Steine zu zertifizieren, zählen wir bereits auf die Unterstützung des nationalen kolumbianischen Berufsbildungsdienstes (SENA), mit dessen Hilfe wir eine Ausbildung in Steinbearbeitung für 20 Frauen, 4 Jugendliche und 6 Männer aus der Bergbaugemeinde ermöglichen werden.

In der Schweiz werden die Fertigung und das Marketing des Endproduktes übernommen. Ältere Schmuckdesigner werden für die Arbeitsstellen bevorzugt. Außerdem werden Absolventen, die gerade ihren ersten Schritt in den Beruf machen, bei uns beschäftigt. Damit wollen wir arbeitslosen Fachkräften die Möglichkeit anbieten, ihre professionelle Erfahrung in das Projekt einzubringen. Die Gehälter werden am Anfang von öffentlichen und privaten Körperschaften wie zum Beispiel die Schweizer Arbeitslosenversicherung Agentur ausgezahlt. Alle bisher an dem Projekt beteiligten haben freiwillig gearbeitet, dennoch planen wir die selbst Finanzierung innerhalb 18 Monate.